Dawid Zakrzewski

... Doch in den Tagen vor dem Sonntag Lätare (22. März) habe ich mit meiner Pastorin den Predigttext für diesen nicht mehr stattfindenden Gottesdienst genauer angeschaut. Es war eine Stelle aus Jesaja 66,10-14:

10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 12 Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 14 Ihr werdet's sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.

Zuerst war ich ein wenig überwältigt. Wie sollen wir uns jetzt freuen? Mitten in einer Krise? Dieser Text passt doch gar nicht zu der jetzigen Situation! Doch nach längerem Betrachten, denke ich, dass wir Gott vertrauen sollen und in ihm unseren Trost suchen können. Gerade in dieser Osterzeit, zeigt uns Gott, dass selbst der Tod von ihm überwunden wird. Auch wenn die Momente der Passion schwer und schmerzlich waren, ist Christus nach seiner Auferstehung wieder lebendig. Er ist stets bei seiner Gemeinde. Und ihr werdet's sehen und euer Herz wird sich freuen! Lasst uns auch in den kommenden Tagen das Osterwunder nicht vergessen: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

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Dawid Zakrzewski