Karl-Ernst Wahlmann

...Über Weihnachten kam er mir gerade recht. Da hatte ich Zeit, mich mit ihm zu beschäftigen. Ich habe Musik gehört zu seiner Geburt, volkstümliche und konzertante, alte und neue Melodien, teilweise wunderschön. Außerdem gab es Nachdenkliches und Witziges zu seiner Geburt in Funk und Fernsehen, Gottesdienste, Geschichten, Filme und immer ging es gut aus.
Er kam mir gerade recht, der Jesus von Nazareth.
Nun ist Weihnachten vorbei, aber ich werde mich weiter mit ihm beschäftigen, ihm nachgehen. Er muss doch weitere Spuren hinterlassen haben.

In der Bibel wird über Jesus von Nazareth berichtet.
Mehrere Verfasser zeichnen sein Leben nach oder einen Ausschnitt aus seinem Leben.
Aber was ich da lese, das hört sich gut an. Er könnte mir zum Vorbild werden.
Mit großem Respekt und voller Empathie ist Jesus den Menschen begegnet.
Er hat sich Zeit für sie genommen, ihnen zugehört und sie nicht weggeschickt.
Er hat erst einmal jeden Menschen angenommen wie er war und ihm Vertrauen geschenkt.
Er hat versucht, die Menschen mit sich und ihren Mitmenschen, mit Freunden und Feinden, zu versöhnen. Ein tolles Programm und er hat es durchgehalten.
Respekt, Vertrauen, Versöhnung, das ist es, was wir zum Leben brauchen.
Dennoch ist er angeeckt bei einigen, hat sich unbeliebt gemacht bei anderen und störte das Konzept der politisch Wichtigen. Man beschloss, ihn zu töten. Er musste verschwinden, trotz seines tollen Programms, trotz seiner Beliebtheit.

Aber es geschah etwas Unerhörtes, etwas Unglaubliches. Nach seiner Hinrichtung ist er nicht im Tode geblieben. Gott hat ihn auferweckt, damit sein Programm fortgesetzt werden kann. Viele Menschen haben weitererzählt, was er getan hat und was mit ihm passiert ist.
Sein Leben, sein Sterben und seine Auferweckung wurden zum Hoffnungsfunken vieler Menschen und seine Verehrung stieg ins Unermessliche. Um deutlich zu machen, was er für seine Verehrer geworden war, nannten sie ihn den „Sohn Gottes“.


Vorbild kann er nun nicht mehr nur sein für mich. Er ist mehr. Er ist meine Verbindung zu Gott. Er bringt mir das Undenkbare, das Allumfassende, das, was ich „Gott“ nenne, nahe.
In Jesus von Nazareth, der auch später der Christus genannt wurde, kam Gott in die Welt: In dem Kind in der Krippe, im Handeln und Reden Jesu, in seiner Liebe zu den Menschen, in seinem Sterben ist Gott gegenwärtig und im Glauben an Jesu Auferstehung auch in mir.

 

Ich glaube; hilf meinem Unglauben. Markus 9,24

 

Dieser Bibelvers ist die Jahreslosung für das Jahr 2020.
Er soll uns durch das kommende Jahr geleiten. Dazu aber später.
 

Mit guten Wünschen für das neue Jahr verbleibe ich

Ihr Karl-Ernst Wahlmann, Pastor i.R.

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