17.05.2015 20:54 Alter: 7 days
Kategorie: Allgemeines

Pfingstmontag zum Waldgottesdienst in den Klecker Wald


Superintendent Dirk Jäger mit dem Plakat des Waldgottesdienstes

Besucher des Waldgottesdienstes am Hünengrab

Dirk Jäger hält die Predigt im Klecker Wald

Etwa 1000 Besucher werden am Pfingstmontag, 25. Mai, wieder zum traditionellen Waldgottesdienst des Kirchenkreises Hittfeld um zehn Uhr im Klecker Wald erwartet. Superintendent Dirk Jäger, leitender Geistlicher des Kirchenkreises Hittfeld, hält die Predigt und wird beim Gottesdienst am Hünengrab von der Tostedter Pastorin Birgit Averbeck unterstützt. Posaunenbläser und Chöre des Kirchenkreises sorgen für die musikalische Begleitung im Wald. Anschließend sind alle Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Der Waldgottesdienst des Kirchenkreises Hittfeld am Pfingstmontag erfreut sich großer Beliebtheit: In jedem Jahr suchen sich die Besucher mit ihren mitgebrachten Stühlen und Decken einen Platz rund um das Hünengrab. Sie schätzen die besondere Atmosphäre unter hohen Bäumen, freuen sich auf einen geistlichen Impuls des Superintendenten, auf die Musik der Posaunenchöre, das gemeinsame Singen und Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. In den 18 Kirchengemeinden des Kirchenkreises finden am Pfingstmontag keine Gottesdienste statt, alle Gemeinden treffen sich im Klecker Wald.

Die Leitung der Posaunenchöre haben Kreiskantorin Wiebke Corleis und Landesposaunenwart Lennart Rübke. Auch der Kleckener Chor "Liedertafel Amphion" wird singen. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu Kaffee, Tee und Butterkuchen der Kleckener Bäckerei Danker eingeladen. Alle Besucher werden gebeten, sich Becher für Kaffee und Tee sowie eine Sitzgelegenheit mitzubringen.

Auch im Kirchenkreis Winsen findet am Pfingstmontag ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt: im Steller Buchwedel zwischen Stelle und Ohlendorf, Beginn 10.30 Uhr.

Info zum Waldgottesdienst:

Der Waldgottesdienst am Hünengrab im Klecker Wald am Pfingstmontag hat eine lange Tradition im Kirchenkreis Hittfeld. Zum ersten Mal wurde er 1929 dort gehalten. Der damalige Superintendent Albert Lührs wollte den vielen Ausflüglern die Möglichkeit geben, am Gottesdienst teilzunehmen und doch am frühen Morgen schon in der Natur zu sein. Die Besucherzahl stieg stetig an, so dass dieser ungewöhnliche Zuspruch den Argwohn der Nationalsozialisten erweckte, die den Gottesdienst am Hünengrab im Frühjahr 1935 verboten. Erst 1945 konnte die Tradition wieder aufgenommen werden.


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